Newsticker

LEAR PROBEN

Ulendo wabwino – Gute Reise

Wir fliegen von jetzt bis Mitte Juni nach Malawi, endlich. Die Produktion „LEAR PROBEN“ bleibt für einen Monat in Ostafrika und wird dort zusammen mit unseren Theaterkolleg*innen aus Blantyre erarbeitet.
Unsere „Umuntu“ probt, tanzt, forscht und singt und sammelt so im gemeinsamen Austausch viele spannende Erfahrungen.
Wir zeigen in Blantyre die ersten Ergebnisse und spielen in Chingalire auf einem Festival.
Dann kommen wir mit Spielfreude zurück, um Euch am 29. Juni bei uns im QUARTIER „LEAR PROBEN“ zu zeigen.

Mikrokosmos

Ein besonderes Konzertformat mit dem Ensemble Tedesco

Zwischen den Tönen eröffnet sich eine eigene Welt, eine Seelenlandschaft, ein Abbild der großen Zusammenhänge im Kleinen.

Das Streichquartett rückt im Rahmen eines Stipendiums von Neustart Kultur Werke der Neuen Musik in den Fokus. Die recht kurzen und sehr verschiedenen Stücke von acht Komponistinnen und Komponisten verbinden sich zu einem musikalischen Spannungsbogen und leuchten emotionale Momentaufnahmen präzise aus. Die Musikerinnen wollen mit Möglichkeiten der Interaktion auch die Ausführenden und ihr Publikum in einen Dialog treten lassen. Eine Auftragskomposition von Thorsten Encke wird in diesem Rahmen uraufgeführt und der Künstler Florian Kruse hat ein vierteiliges Bildwerk eigens für dieses Projekt geschaffen. Saskia Rohde, Eva Demeter-Vollmer, Franziska Bouterwek und Sabine Angela Lauer sind ein eingespieltes Team und sowohl in der klassischen als auch in der neuen Streichquartettliteratur zu Hause. Das Ensemble Tedescobereichert seit vielen Jahren die Musiklandschaft Hannovers und konzertiert in verschiedenen Besetzungen in ganz Deutschland. Auf diese Premiere freuen sich die vier Musikerinnen besonders, da das Projekt, das während der coronabedingten Zwangspause im Kulturbetrieb begann, nun zu einer echten Herzensangelegenheit herangereift ist.

Am 14.05.22 | 18:00 Uhr

CRISPR.kollektiv

»The Noise of Germany«

Die Neue Musik Castingshow für Junge und Junggebliebene! Fünf Künstler:innen treten gegeneinander an, um nicht nur den Titel »The Noise of Germany« sondern vor allem die Herzen der Zuhörer:innen zu gewinnen. Die Kombattant:innen haben dafür das Wunderhorn der Neuen Musik geschüttelt und versuchen mit Ausschnitten aus ihren Lieblingsstücken das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. So findet sich das Publikum wieder in einem dichten Netz, gewoben aus Solowerken von Aperghis, Berio, Birtwistle, Gubaidulina, Protopopov, Saunders, Scelsi und vielen anderen. Das Publikum entscheidet dabei, wem von den fünf charismatischen Interpret:innen die Ehre zu Teil wird, am Ende als Solist:in im Mittelpunkt zu stehen.

Die Veranstaltung wurde verschoben. 

 

Es gilt die 3G  Regel

Bei uns gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet).

Die Nachweispflicht gilt nicht für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
Wir behalten uns vor über die Pflicht des Tragens einer medizinischen Maske je nach Veranstaltung zu entscheiden.
Bitte informieren sie sich dazu am Tag der Veranstaltung über die Aushänge im Theater oder bei unserem Personal an der Kasse.

Lesung mit Musik

Der Parasit ist ein Störgeräusch – das Rauschen und Flimmern, das uns permanent umgibt und begleitet.

Nach Michel Serres erkennen wir durch den Parasiten die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache. Bei RAUSCHEN lesen Adrian Kasnitz, Alexander Rudolfi und Beatrice Cordier Texte aus aktuellen und zukünftigen Publikationen der Parasitenpresse.

Begleitet werden sie vom Musiker Kai Wenas, der Live-Sounds produziert. Etwa eine Stunde lang fließen Musik und Sprache ineinander, lösen sich ab und ergänzen sich, bis ihre Grenzen verschwimmen, der Klang vom Inhalt der Worte getrennt und selbst Teil des Rauschens wird. Der Parasit stellt so das Kommunikationsmodell auf den Kopf, er macht den Empfänger zum Sender und begleitet damit alle Beteiligten in ein gemütliches Beisammensein im Anschluss, einem Dialog bei Drinks und noch mehr Musik.

Bitte anmelden unter: parasitenlesung@mail.de

RAUSCHEN | am 16.03.22 | 20:00 Uhr | ca. 1 Stunde | 5 € Eintritt 

Kultur verschenken

Weihnachten steht vor der Tür.

Das perfekte Geschenk für eure Kinder, Enkel, Patenkinder, Neffen, Nichten, Geschwister – oder die ganze Familie.

Verschenkt einen Gutschein für einen Theaterbesuch bei uns im QUARTIER und schenkt damit Hoffnung, dass Kultur bleibt und uns weiter zusammen bringt.

Wir verschicken den Gutschein per Post, den Wert könnt ihr selbst bestimmen. Kontaktiert uns dazu gern per Mail unter:

hallo@quartier-theater.de

Wir wünschen euch eine Zeit voller Ruhe und Kraft, und wir freuen uns darauf, euch bald wieder im Theater begrüßen zu dürfen!

Verstetigung und Ausbau

Sehr geehrte Abgeordnete des Niedersächsischen Landtags,

strukturstarke und offene Häuser in den Städten wie in ländlichen Räumen Niedersachsens bedeuten Ankerpunkte in der Freien Theaterszene unseres Flächenlands. Sie sind demokratiebildende Bündnisorte und Begegnungsräume, in denen spartenübergreifend
Theaterproduktionen gezeigt, Vielfalt gelebt und wichtige Diskurse geführt werden.
Deshalb freuen wir uns, dass der Niedersächsische Landtag über die politische Liste im Haushaltsjahr 2021 die Freien Spielstätten im Flächenland Niedersachsen mit der Spielstättenförderung in Höhe von 500.000 Euro stärkt und der LaFT mit der Ausarbeitung
des Vergabeverfahrens beauftragt wird.

Doch ein Theaterhaus, eine Spielstätte, braucht einen verlässlichen Personalstamm, Techniker*innen, Verwaltungsfachkräfte und Servicepersonal. Laufende Kosten wie Mieten und Energiekosten müssen gedeckt, Mittel in die Öffentlichkeitsarbeit gesteckt und den auftretenden Gruppen und Solokünstler*innen eine angemessene Gage gezahlt werden.

Um nachhaltig fördern zu können, setzt sich der Landesverband Freier Theater daher für die Verstetigung und den Ausbau hin zu einer ausreichenden Spielstättenförderung ein.
Also schwingen Sie den Kochlöffel: Die Spielstättenförderung in Niedersachsen gehört in
jeden Haushalt!
Zur Zukunftssicherung und langfristigen Planbarkeit der Theaterhäuser, der Spielstätten, ist eine verlässliche Förderung der konzeptionellen und künstlerischen Arbeit unbedingt notwendig.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Landesverband Freier Theater in Niedersachsen mit seinen freien Gruppen und Spielstätten
– Wir beflügeln Niedersachsen!

Sex mit madonna

SEX MIT MADONNA

von Chris Jäger

 

Wie vom Blitz getroffen tanzen sie euphorisch, schon lange ihrer Kräfte beraubt. Ihre Körper flehen nach Entspannung doch sie finden keine Ruhe. „Als ich Sex mit Madonna hatte ging es mir kurz gut. (…) Sie hatte ihr Leben lang über mich gesungen.“ (Thomas Melle, bipolarer Schriftsteller)

In diesem zeitgenössischen Tanztrio nimmt sich der Berliner Choreograf Chris Jäger der gesellschaftlich tabuisierten Bipolaren Störung in ihrer Körperlichkeit an. Auch manisch-depressive Erkrankung genannt ist die Bipolare Störung eine der häufigsten psychischen Erkrankungen Deutschlands und bringt Betroffene oft in prekäre Situationen.

Wie bewegt sich ein manischer Körper und wie ein depressiver? Das Spannungsverhältnis von Manie und Depression in einem einzigen Menschen, das Körper und Geist schier zerreißt, ist Kern dieser choreografischen Auseinandersetzung.

 

Chris Jäger ist zeitgenössischer Choreograf und Tänzer. Er arbeitete mit Kompanien und Choreografen wie Punchdrunk International, Inbal Pinto/Avshalom Pollak, Staatstheater Braunschweig/Jan Pusch, Helena Waldmann, Shang Chi Sun, Eva Borrmann uva. 2019 choreografierte er für Tom Tykwers TV-Serie „Babylon Berlin“.

Mobile Kinderstücke

Wir kommen zu Euch!

Unsere mobilen Stücke sind weiter für euch da. Wir sind flexibel. Wir gehen gerne auf die unterschiedlichen Szenarien ein, die die Pandemie erforderlich machen. Flexible Vorstellungsmöglichkeiten sind mit einem kleinen Aufpreis umsetzbar. Ideen dazu sind ein wiederholtes Spielen des Stückes an einem Tag oder auch über aufeinander folgende Tagen. Bei Interesse sprecht uns bitte gern unter hallo@quartier-theater.de an.

Gretel & Hänsel

Die Geschichte von Hänsel und Gretel wird neu erzählt, der Fokus liegt ganz auf dem Geschwisterverhältnis: Wie ist es, eine große Schwester zu sein? Wie mit der veränderten Situation umgehen – mit Eifersucht, Neid und Konkurrenz, aber auch mit Verantwortung und Zuneigung?

Mama Matsch und Marzipan

Diese Inszenierung lebt von der Sichtweise der Kinder auf die Welt, vom körperbetonten Spiel, von der Fantasie. Gespielt wird auf, unter und um einen übergroßen Tisch. Ein Würfel entscheidet, ob in der nächsten Szene Wunschträume, Quatsch oder Ängste im Mittelpunkt stehen.