Wer kommt ins Theater? Wer wird dargestellt? Wer macht Theater? Wer wird ausgeschlossen?
Wir, Nina und Laura, beschäftigen uns in einer Forschung mit diesen Fragen. Als erste Studierendengeneration in unseren Familien und als Arbeiter*innenkind nehmen wir Theater nicht nur als künstlerischen und kulturellen Ort wahr, sondern auch als Ort der sozialen Ungleichheiten! Wer kann sich Tickets zwischen 20€ und 50€ leisten? Welches Vorwissen muss mitgebracht werden, um die Stücke zu verstehen? Wer fühlt sich im Theater wohl und weiß, wie man sich im Theater verhalten soll?
Wir möchten erforschen, wie Theater zugänglicher sein kann und auch wie es ist, als Arbeiter*innenkinder im Theaterbetrieb zu arbeiten.
Dafür suchen wir Austausch mit interessierten Menschen, vor allem mit denjenigen, die bisher wenig oder gar nicht ins Theater gehen. Während unserer Forschungszeit werden wir öffentliche Veranstaltungen wie zum Beispiel Workshops anbieten, um ins Gespräch zu kommen.
Workshop 1 Class Trouble - Klassenkörper von Josefine Findeisen
In diesem Workshop-Format beschäftigen wir uns mit verschiedenen Perspektiven auf Klasse und Klassismus. Ausgangspunkt ist ein gemeinsames Lesen von zwei unterschiedlichen Texten*. Im zweiten Workshop-Block, nach einer Pause, nutzen wir Körperübungen, um verkörperte Aspekte von Klassenungleichheiten zu betrachten.
Künstlerische Forschung von Laura Will mit Nina Reimann
Workshoptermine
29.03. von 13:00 bis 16:00 "Class trouble - Klassenkörper" mit Josephine Findeisen
In diesem Workshop-Format beschäftigen wir uns mit verschiedenen Perspektiven auf Klasse und Klassismus. Ausgangspunkt ist ein gemeinsames Lesen von zwei unterschiedlichen Texten*. Dabei machen wir Lesepausen, um Gedanken zu sammeln, Verständnisfragen zu klären und um Erfahrungen auszutauschen.
Im zweiten Workshop-Block, nach einer Pause, nutzen wir Körperübungen, um verkörperte Aspekte von Klassenungleichheiten zu betrachten.
Mithilfe von Körper- und Entspannungsübungen richten wir unseren Blick auf verschiedene physische Strukturen (bspw. Skelett und Muskulatur). Inwieweit ist Klasse eine körperliche Erfahrung? Wie manifestieren sich Klassenungleichheiten in Körpern? Und was ist überhaupt gesundheitliche Ungleichheit?
Ziel des Workshops ist es, komplexe und manchmal auch unsichtbare Klassenstrukturen gemeinsam zu verhandeln.
Für die Körperübungen und die Arbeit mit Texten im Workshop wird kein Vorwissen benötigt.
Der Workshop findet überwiegend in deutscher Lautsprache statt - Für einen der beiden Texte sind Englischkenntnisse hilfreich, jedoch keine Voraussetzung für eine Teilnahme.
19.04. Weitere Workshop - Infos folgen!
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Gefördert durch die Stadt Hannover und ermöglicht durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur




