“Mein vollständiger Name ist Anorexia Nervosa, aber du kannst mich Ana nennen."
du kannst mich Ana nennen

Ein Tanzstück über Essstörungen für Jugendliche und Erwachsene

“Mein vollständiger Name ist Anorexia Nervosa, aber du kannst mich Ana nennen. Ab jetzt werde ich viel Zeit in dich investieren und ich erwarte das Gleiche von dir. Ich hoffe, wir werden gute Freund:innen.“

Kontrolle über den Körper, über den Appetit, das Hungergefühl und die eigene Gedankenwelt bis hin zum völligen Kontrollverlust über sich selbst. Gezeigt wird eine Krankheit, die für Außenstehende nicht greifbar wird und in der Betroffene in einer Parallelwelt nach Verbündeten suchen, die sie auf ihrer Reise tiefer in die Krankheit begleiten.
Und Ana bereitet ihnen den Weg. Ana verlangt Disziplin. Ana duldet keine Schwäche.

„Ich werde anfangen, mich in dir einzunisten und ziemlich bald bin ich immer bei dir. Aber das Wichtigste ist: Wir dürfen es niemandem verraten!“

P.S.: Ana lügt

21. April 2023 um 20:00 Uhr

Content-Note: Es werden Essstörungen, physische und psychische Gewalt sowie zärtliche Berührungen im Kontext toxischer Beziehungen thematisiert und explizit dargestellt.

Zusätzlich werden an den Aufführungsorten Schulvorstellungen mit theaterpädagogischem Begleitprogramm angeboten. (Infokontakt: du.kannst.mich.ana.nennen@gmail.com)

Konzept und Choreographie: Anna Maria Warzecha
Co-Choreographie und Tanz: Juri Jaworsky, Anne-Marie Klinger, Nele Rennert
Musik: Christof Littmann
Dramaturgie: Thomas Malorny
Künstlerische Assistenz: Florentine Fuhrmann
Bühne und Kostüm: Sabine Niemczyk
Lichtkonzept: Daniel Wischnewski
Technik Gastspiele: Maria Herles
Grafik: Nele Rennert
Produktionsleitung: Andrea Fester

Ein Tanzstück von Anna Maria Warzecha & Kompliz:innen im Projekt “Kontrollverlust”, koproduziert vom LOT-Theater, unterstützt vom LaFT Niedersachen, Spielraum TPZ. und TANZKOOP