Als wir anfingen die Welt in Linien zu ordnen, verloren wir uns.
Landscapes of Boundaries

In diesem Tanztheaterstück begreift die Choreografin Josefine Malakçi mit ihrem Ensemble
Grenzen nicht als feste Linien, sondern als vielschichtige Phänomene– sozial, emotional, physisch und politisch. Im Kontext von Migration, erforscht die Performance, wie wir uns in einer Welt voller unsichtbarer und sichtbarer Barrieren verorten. Am Anfang sehen wir jede Tänzerin alleine in einem kleinen, beengten Raum (Box), dessen
Grenzen unüberwindbar erscheinen, bis sie in den Zwischenraum (Beziehungsraum) treten.
Aushandlung, Erinnerungen und die eigene Positionierung im umstrittenen Raum stehen nun im
Vordergrund. Im Verlauf des Stücks wird aus dem Agieren und Aushandeln im Zwischenraum ein neuer, offener Raum, in dem jede ihre individuellen Spuren hinterlässt. Wo verorten wir uns in einer Landschaft aus Grenzen? Können wir Grenzen neu denken? Und wie gestalten wir den gemeinsamen Raum aktiv mit? Die Fragen sind gleichermaßen Anregung und Impuls. Im Anschluss an die Performance öffnen wir den Raum für einen entspannten Publikumsdialog.

10. Juli um 20:00 Uhr

Gastspiel von Josefine Malakçi

Weitere Vorstellungen 11. Juli um 20:00

Im Anschluss an die Performance öffnen wir den Raum für einen entspannten Publikumsdialog.
Hintergrund des Tanztheaters ist die Bewegungsrecherche „The way we (de)-construct“
(03.05.2025, Junges Theater Göttingen), die nun zu einem ca. 50-minütigen Bühnenstück
entwickelt wurde.
Spiellänge: ca. 50 Min.
Alterempfehlung: ab 12 Jahre

Credits
Konzept, Choreographie, Tanz: Josefine Malakçi
Tanz, Co-Kreation: Sellina Gando, Verena Piwonka
Fotos: Stephan Rech

Gefördert durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.